Wie funktioniert ein Tintenstrahldrucker?
Gerade im Hausgebrauch sind Tintenstrahldrucker sehr beliebt und werden schon alleine aus gesundheitlichen Gründen, dem Laserdrucker vorgezogen. Fast jeder zweite Haushalt verfügt mittlerweile über einen Tintenstrahldrucker, denn diese Geräte erzielen heutzutage so hervorragende Druckbilder, dass Fotos in brillanter Schärfe gedruckt werden können. So lassen Besitzer von Tintenstrahldruckern kaum noch Fotos entwickeln. Denn unter Verwendung des richtigen Druckpapiers, können professionelle Fotos gedruckt werden. Gute Drucker mit der Tintentechnik sind schon unter hundert Euro zu bekommen und Tintenpatronen werden zudem immer günstiger angeboten. Auch wenn die meisten Anwender diesen Drucker ständig in Betrieb haben und mit diesem Ihre Arbeiten erledigen, wissen nur die wenigsten, wie ihr Gerät eigentlich funktioniert. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel Ihren Tintenstrahldrucker einmal etwas näher bringen und erläutern, was beim drucken eigentlich in Ihrem Drucker passiert.
Tintenstrahldrucker - Alte Technik aber noch immer sehr beliebt
Vorläufer der Tintenstrahldrucker sind technische und medizinische Geräte, die Messwerte von Patienten als Tintenkurven auf Papier zeichnen. Grundsätzlich hat sich in den letzten Jahren in Bezug dieser Drucktechnik nichts geändert und arbeitet noch heute nach dem gleichen Prinzip, wie zum Beginn seiner Zeit. Während ein präziser Schrittmotor den Druckkopf inkl. Tintenpatronen über das zu bedruckende Papier bewegt, spritzt die Düse winzige Tropfen von Tinte auf das Papier. Je feiner die Düse ist, desto bessere Druckqualität lässt sich mit dem Drucker erzielen. Über welche Druckqualität ein Tintenstrahldrucker verfügt, lässt sich an einen technischen Spezifikationen erkennen. So werden die Druckergebnisse eines Druckers in DPI angegeben. Die DPI oder auch als Dots per Inch bezeichnet geben an, über welche maximale Druckauflösung Ihr Drucker verfügt. Der Wert gibt an, wie viele Druckpunkte dieser Drucker theoretisch ausgeben kann.
Ist Tintenstrahldrucker gleich Tintenstrahldrucker?
Nicht so ganz! Denn man muss in diesem Segment deutlich unterscheiden zwischen dem thermischen Tintenstrahldrucker und dem Piezodrucker. Welche Unterschiede das sind, erfahren Sie nun im folgendem Abschnitt.
Der Piezodruck
Der erste Tintenstrahldrucker mit Piezo-Technik, wurde 1977 von Siemens entwickelt. Erst 1984 stellte Epson einen Piezodrucker in Konkurrenz zum thermischen Drucker von Hewlett Packard. Bis heute setzt aber Epson fast nur diese Technologie ein. Bei den Piezodruckern sind die Druckköpfe elektromechanisch aufgebaut und diesbezüglich aufwändiger zu produzieren. Durch die mechanische Bauweise werden Verdampfungen beim Druck vermieden und es entstehen keine Ablagerungen. Demnach hat der Piezodrucker in Sachen Haltbarkeit die Nase vorn. Hier wird der so genannte piezolelektrische Effekt von einem bestimmten Kristall genutzt. Wird dem Kristall eine elektrische Spannung angelegt, so verformt er sich durch eine eintretende mechanische Spannung. Durch die Verformung entsteht eine kleine Druckwelle, die den Tintentropfen aus der entsprechenden Düse schleudert und anschließend die Tinte nachfüllt. Bei diesen Druckern sind die Druckköpfe in der Herstellung viel aufwendiger, besitzen aber eine längere Lebensdauer und sind immer im Drucker eingebaut.
Der thermische Druck
Hier machte HP den Anfang und stellte 1984 erstmals den Thinkjet 1984 vor. Bei dieser Drucktechnologie sorgten 12 Löcher im Druckkopf des Tintenstrahldruckers für den Druck. Heute sorgen ca. 400 Düsen für einen feinen Druck. Damit die Tinte auf das Druckpapier übertragen werden kann, ist jeder Düsenkanal mit einem Heizelement ausgestattet. Wird der Druckvorgang eingeleitet, so erhitzt sich das Element auf ca. 300 Grad Celsius. Die Tintentropfen in der Düse verdampfen schlagartig und werden unter Hochdruck auf das Papier geschossen, so dass der Tintentropfen eine Geschwindigkeit von ca. 15 Meter pro Sekunde erreicht. Nach diesem Vorgang kühlt sich das Heizelement wieder ab und die Luft im Düsenkanal wird komprimiert, so dass ein Vakkum im Kanal gebildet wird und den nächsten Tropfen ansaugt.
Die Tinte im Tank
Ist die Tinte leer, muss schnellstens eine Ersatzpatrone her. Bei Piezo-Druckern muss lediglich der Tintentank (Tintenpatrone) ausgetauscht werden. Bei Jet-Druckern ist meistens der Druckkopf direkt mit dem Tintentank verbunden und muss zusammen mit dem Tank ausgewechselt werden. Demzufolge sind diese verschiedenen Tanks als Kombipatronen erhältlich und als Endkundenprodukt sehr beliebt.
Kostengünstige Tintenpatronen
Anders als bei einem Laserdrucker der mit Tonerpulver arbeitet, können Tintenpatronen bei längerer Pause im Drucker eintrocknen. Damit ihr Tintenstrahldrucker über die bestmögliche Tinte verfügt, empfehlen wir unseren Kunden stets, nur originale Tintenpatronen zu verwenden. Die befüllte Tinte dieser Patronen wurden mit Hilfe jahrelanger Forschung und Entwicklung ausgereift und ist optimal auf Ihren Drucker abgestimmt. Diese Druckerpatronen sorgen für eine lange Lebenshaltung und die volle Funktion Ihres Geräts. Wir von Supplies-Discount.de können Ihnen originale Tintenpatronen sämtlicher Hersteller zu günstigen Preisen anbieten. Testen Sie uns und lassen Sie sich doch einmal den Preis Ihrer Tintenpatrone oder einem Toner über die Produktsuche anzeigen.

